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Visoki ist bosnisches Wort und heisst ‘Hoch’ oder ‘Hoehe’, und dieseEigenschaft zeigt sich nicht nur geographisch, sondern auch und vor allem in der historischen Rolle der Stadt Visoko, 30 km nordwestlich von Sarajevo in den Bergen Bosniens gelegen. Visoko war einst ruhmreiche Hauptstadt Bosniens, Wohnsitz der Reichen und Maechtigen als auch absoluter Mittelpunkt der Macht im tausend Jahre alten Bosnischen Staat. Wegen der geographischen Lage am Knotenpunkt zweier bedeutender Fluesse, wegen des milden Klimas, wegen des fruchtbaren Bodens und der baumreichen Waelder, als auch wegen der Vielzahl an Wildtieren, welche in den nahegelegenen Bergen ein ideales Lebensgebiet fanden, hat sich der Mensch hier schon vor weit ueber 7000 Jahren angesiedelt und, wen wunderts, die Gegend seither nie mehr verlassen.
 
 Die Entwicklung Visokos hatte ihren Hoehepunkt am Ende des Mittelalters. Der Stadtname wird erstmals im Jahre 1335 erwähnt. Visoko war ein wichtiges gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Zentrum und hatte den Status einer Koenigsstadt. Auf der grossen Ebene in der Nähe der Stadt waren die Residenzen der Markgrafen und Koenige. Diplomatie stand an der Tagesordnung. Auslaendische Gesandte wurden ruehmlich in Empfang genommen und die grossen Versammlungen aller bosnischen Länder trugen ueber viele Jahrhunderte zu einem groesstenteils friedlichen Zusammenleben der Voelker des Balkans bei. Visoko war wichtiges Handelszentrum, und wie alle bedeutenden bosnischen Städte unterhielt es rege Geschaeftskontakte ueber eine Dubrovniker-Haendler-Kolonie welche hier ansaessig war.

Der alte Stadtteil von Visoko erinnert an eine kleine Version von Sarajevos tuerkischem Viertel Bašcaršija. Und jeden Sommer, in der Zeit zwischen Ende Juli und Anfang August verwandelt sich die gesamte Stadtin einen grossen Marktplatz an welchem hunderte Haendler ihre Waren feilbieten und abertausende Menschen aus dem ganzen Land nach Visoko stroemen um an dem Fest teilzunehmen. Handel und Industrie wurde in Visoko immer schon gross geschrieben. So befindet sich die groesste Lederverarbeitungsfabrik des Landes in Visoko. Auch zahlreiche traditionell arbeitenden Handwerker fertigen in ihren Manufakturen qualitativ hochwertige Lederschuhe, Jacken oder Taschen an. Und all das genau so wie vor hunderten von Jahren. Die Lederwaren kann man im alten Stadtteil zu auesserst guenstigen Preisen in Geschaeften kaufen, oder aber auch direkt vom Hersteller. Dass Visoko noch immer von der Lederverarbeitung lebt, zeigt sich daran, dass die groesste Fabrik zur Herstellung von Autositzen fuer VW und Opel dort ihre Niederlassung gefunden hat.

In und um Visoko gibt es viele Cafes in welchen es sich bei tuerkischem Kaffe herrlich mit der Seele baumeln laesst. Aber auch etliche gute Restaurants, in welchen die gastfreundlichen und gutgelaunten Einwohner eine hervorragende, traditonell zubereitete Kueche bieten findet man hier. Da gibt es vom klassisch leckeren Eintopf bis hin zur bosnischen Pizza alles was der verwoehnte Gourmet begehrt, aber auch die inzwischen zu lokaler Beruehmtheit gewordenen pyramidenfoermige Pizzen sollte man sich nicht entgehen lassen. Und wenn man sich mal von Speis und Trank losreissen kann, um sich ein wenig die Beine zu vertreten, so finden sich rundum zahlreiche Moeglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Zum Beispiel gilt es da noch all die geschichtstraechtigen Orte zu erkunden. Die Mitarbeiter des oertlichen Museums geben freundlich und bereitwillig
Auskunft zu den diversen Sehenswuerdigkeiten. Fuer ausgedehnte Wanderungen auf den befestigten Strassen bietet sich die herrlich wilde Landschaft geradezu an, erinnert sie doch mit ihren sanft rollenden Huegeln und der ueppigen Vegetation an das antike Griechenland. Ein kleiner Flugplatz bietet guenstig Rundfluege an, bei denen man sich
dieses zauberhafte Land auch mal von oben zu Gemuete fuehren kann.

Text gescrieben für BosnyschePyramide.com von Robert aus Wien. Wir bedanken uns ganz Herzlich an Robert !
Predavanje na Fakultetu političkih nauka PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von visoko.co.ba   
Tuesday, 11. September 2007
Predstavnici Fondacije:"Arheološki park - Bosanska piramida Sunca" i član tima stručnjaka iz Egipta prof. dr. Nabil Swelim posjetili su Fakultet političkih nauka u Sarajevu, gdje su se sastali s dekanom Fakulteta prof.dr. Mirkom Pejanovićem i njegovim saradnicima. Razgovor koji je protekao u prijateljskom tonu rezultirao je inicijativom za suradnju Fakulteta političkih nauka s Univerzitetom u Aleksandriji u Egiptu. Posjeta je nastavljena predavanjem prof. dr. Swelima o egipatskim monumentima te komparaciji egipatskih i bosanskih piramida. „Velika mi je čast biti danas ovdje i razgovarati sa studentima i profesorima. Istovremeno ovo je prilika da još jednom iskažem zadivljenost i oduševljenje monumentima u Visokom - jedinstvenim piramidama u svijetu", izjavio je za Fenu Swelim.
 
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